Stubeck - NockbergeNockberge, Kärnten, ÖsterreichHöhe2370 mHöhendifferenz730 HmSchwierigkeitWanderung - MittelWintertauglichja ExpositionSüdEinkehrFrido Kordon HütteAusgangsortFrido-Kordon-Hütte oberhalb von Gmünd, erreichbar per Pkw oder Rad über eine etwa 10 km lange, sehr gut ausgebaute Bergstraße.AufstiegKärntner GrenzwegAbstiegMoosstritzen


Charakteristik

Obwohl das Stubeck rein geografisch zur eindrucksvollen Hafnergruppe in den Hohen Tauern gehört, hat es sich offenbar, was die Form betrifft, eher an den im Osten anschließenden Nockbergen orientiert. Nichts an diesem Berg ist schroff, kantig oder felsig – sanfte Aufschwünge in freiem Wiesengelände und keinerlei Schwierigkeiten von oben bis unten! Das Stubeck ist somit auch ein gut geeignetes Ziel für weniger geübte Wanderer oder Familien. Mit der Frido-Kordon-Hütte steht zudem ein hochgelegener Ausgangspunkt zur Verfügung; die von Gmünd heraufziehende Bergstraße ist sehr gut ausgebaut und für Pkw und Räder frei befahrbar (ca. 10 km). Die Aussicht ist allerdings bemerkenswert: Während sich im Westen die teilweise vergletscherten 3000er der Hafner- und Ankogelgruppe auftürmen, bilden die sanften, grünen Nockberge im Osten das perfekte Kontrastprogramm.

Beschreibung

Direkt am Pp. der Frido-Kordon-Hütte führen ein paar Holzstufen zum Beginn des Wanderwegs. Wir überqueren eine Straße und steigen nahezu weglos, aber bestens markiert über üppige Blumenwiesen hinauf zu einem kurzen Waldgürtel, wo sich unser Steig schön schattig am Zaun entlangschlängelt (N). Ein weiterer Aufschwung führt zu einem Zaunübertritt, nach kurzem Spaziergang über die Kuhwiesen gelangen wir zu einer Gabelung, wo sich Auf- und Abstieg trennen:

Aufstieg: Wir halten uns links (Beschilderung Torscharte) und wandern in moderater Steigung und mit tollen Ausblicken in die 3000er der Hochalmgruppe auf breitem Almweg nach NW. Zwei Kuhgatter müssen überwunden werden, dann erreichen wir – bereits in Sichtweite der Gmein-Alm – erneut eine Verzweigung. Diesmal biegen wir rechts ab (Wegweiser Stubeck, 45 Min.). Eine steile, aber vollkommen unschwierige Trasse leitet über freies Wiesengelände (NO) Kuppe um Kuppe hinauf zu einem querlaufenden Zaun mit Wegweiser. Für den Aufstieg halten wir uns hier links (rechter Hand unser Rückweg) und steigen über vollkommen freies, mittelsteiles Gelände nahezu beliebig hinauf zum schon lange sichtbaren Gipfel (N).

Abstieg: Zurück auf bekanntem Weg bis zum Wegweiser am Zaun; hier gehen wir geradeaus in S-Richtung die freien Wiesen hinunter. Stets links vom Zaun leitet uns der gute Steig über die Kuhwiesen der sog. Moosstritzen, bis wir wieder den Punkt erreichen, wo wir baim Aufstieg richtung Torscharte abgebogen sind. Weiterer Abstieg wie Aufstieg.

Hinweis: Die Bergstraße hinauf zur Frido-Kordon-Hütte ist frei befahrbar und beginnt gleich am oberen Stadttor am hübschen Gmündner Dorfplatz.