StellkopfCharakteristik
Dass ein Berg dieser Höhe mit genau null Problemstellen aufwartet, ist auch eher selten. Vom Start beim Sadnighaus bis zum Gipfel bewegt man sich ausschließlich in gutmütigen Wiesengelände mit wenigen steilen und überhaupt keinen ausgesetzten Passagen. Das Gipfelpanorama schließt die Großglockner- und die Goldberggruppe ein; die weitläufigen Bergwiesen entlang des Wegs sind ein wahres Eldorado für Blumenfreunde.
Beschreibung
Vom Pp. am Sadnighaus folgen wir der Beschilderung zur hübschen Kröllalm, die wir in leichtem Auf und Ab über breite Schotter- und Wiesenwege erreichen (NO). Unmittelbar vor der Hofeinfahrt zweigt halb links der markierte Steig zum Stellkopf ab. Wir durchqueren zunächst die Kuhweiden, dann schwenkt der Weg etwas nach links (N) und folgt im Wesentlichen dem Bachlauf, der auch einen beeindruckenden Wasserfall ausbildet. Kurz nach der Einmündung eines unmarkierten Steigs von links wird ein Felsgupf durch einen Schlenker nach rechts umgangen. Wir passieren ein malerisch gelegenes Almhüttchen, kehren etwas links haltend zur ursprünglichen Richtung (N) zurück und durchqueren einen Wiesenkessel mit originellen Felsformationen. Nun ist das Gipfelziel direkt voraus schon zu erkennen, zunächst sind aber noch die weitläufigen, sanft gewellten Bergwiesen namens Ruden zu durchwandern (NW). Ein kurzer, etwas steilerer Querriegel bringt uns hinauf zum geräumigen Butzentörl, wo sich rechts der Weiterweg zum Gipfelkreuz des Stellkopfs nur mehr als kurzer, steiler Wiesenweg präsentiert (NO).
Hinweis: Zum Sadnighaus führt von Mörtschach im Obermölltal eine gut 10km lange, einspurige Teerstraße. Sie ist frei befahrbar, es gibt allerdings nur wenige Ausweichstellen.