Top-Tour Siplingerkopf

(Allgäuer Alpen, Bayern, Deutschland)

Höhe
1746 m
Höhendifferenz
0700 Hm
Schwierigkeit
Schneeschuhtour - Leicht
Wintertauglich
ja
Exposition
Süd, Südwest
Einkehr
keine
Ausgangsort
Balderschwang, östliches Ortsende Richtung Wäldle
Aufstieg
Alpe Unterbalderschwang, Alpe Oberbalderschwang
Abstieg
s. Aufstieg
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Charakteristik

Der Siplingerkopf hat eigentlich nur Vorteile: ein wunderbar sonniger Anstieg, der schon unterwegs beste Aussicht bietet, moderates, gut gestuftes Gelände und bei vernünftiger Spurwahl sehr geringe Lawinengefahr. Vom Gipfel aus zeigt sich ein fantastisches 360°-Panorama über die gesamten Allgäuer Alpen. Natürlich wird so ein attraktives Ziel viel begangen, sodass man so gut wie immer eine breit ausgetretene Spur finden und keine Orientierungsprobleme haben wird.


Beschreibung

Egal, wo man zwischen Balderschwang und Wäldle parkt, peilt man zunächst die nur wenige Meter nördlich der Straße gelegenen Gebäude der Alpe Unterbalderschwang an. Dort trifft man auf einen stets gut planierten Winterwanderweg, auf dem wir in bequemen Kehren zur Oberen Socheralm (NO) und schließlich zur Alpe Oberbalderschwang ansteigen (NW, beschilderten Abzweig zum Siplingerkopf unterhalb der Alpe ignorieren). Hinter dem Almgebäude überschreiten wir noch kurz eine Kuppe (N) und befinden uns dann in einem weitläufigen Kessel. Wir halten uns eher im rechten Bereich und müssen jetzt den richtigen Rechts-Abzweig finden (geradeaus geht’s zum Heidenkopf): Ungefähr auf der Höhe, wo sich links von uns im Kesselgrund ein Wegweiser befindet, und noch deutlich vor den Felsen biegen wir rechts ab und steigen in Serpentinen den mittelsteilen Hang hinauf (NO), der sich allmählich zu einer licht bewaldeten Rampe verjüngt. Mit ausreichend Abstand zu den Felsen links passieren wir ein kurzes Steilstück, das halb links hinaufführt zu einem breiten, flachen Rücken mit prima Aussicht. Am Waldrand entlang schwenken wir leicht nach rechts und gelangen so in eine markante Rinne, genannt „Canale Siplinger“. An ihrem linken Ende baut sich bereits der Gipfelfelsen samt Kreuz auf. Wir „unterwandern“ den Gipfelaufbau und steigen in der Rinne bis zum höchsten Punkt auf. Von dort lässt sich das Gipfelkreuz scharf links über einen kurzen Aufschwung problemlos erreichen.