Rüfispitze

(Lechquellengebirge, Vorarlberg, Österreich)

Höhe
2632 m
Höhendifferenz
0500Hm *)
Schwierigkeit
Bergtour - Schwer
Wintertauglich
nein
Exposition
Nordost
Einkehr
Bergstation Rüfikopf (ganzjährig)
Ausgangsort
Lech, Bergstation Rüfikopf
Aufstieg
Monzabonjoch
Abstieg
s. Aufstieg
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Charakteristik

Dank Seilbahnzugang ist die Besteigung der Rüfispitze gerade mal eine Halbtagesbeschäftigung. Unterschätzen sollte man sie aber keinesfalls, denn die Rüfispitze ist sicher kein Turnschuh-Berg. Solide Trittsicherheit für schuttbeladene Felsen und Bröselgeröll und ein Minimum an Schwindelfreiheit sind Pflicht. Es gibt sicher angenehmere Aufstiege, dafür bekommt man aber eine wunderbare Aussichtsloge mit unverbautem Rundum-Blick.


Beschreibung

*) ohne Seilbahn-Benutzung wären es 900Hm mehr!

Von der Bergstation der Seilbahn folgt man dem breiten, abschüssigen Weg in SO-Richtung um die Flanke des Rüfikopfs herum. Schon nach wenigen Minuten zweigt linker Hand ein beschilderter Steig ab, der schnell hinaufführt zu einem kleinen felsumsäumten Plateau (O). Die nach rechts führenden Farbmarkierungen ignoriert man, überquert das Plateau in gleichbleibender Richtung und steigt auf mittelsteilen Serpentinen hinunter in den weitläufigen grünen Sattel des Monzabonjochs (SO). Der weitere Weg ist nicht zu verfehlen, führt der Steig doch über mehrere Grasbuckel immer der Gratkante entlang auf den felsigen Gipfelaufbau zu (SO). Hat man die kurze, seilversicherte Einstiegspassage überwunden, findet man sich in sehr steilem Bröselgeröll auf schmalen Steigspuren wieder. Ein paar steile Serpentinen geht es so nach oben, dann muss man einen etwas ausgesetzten Felszahn umrunden und eine ebensolche Rinne durchqueren (versichert). Nun sind die unangenehmsten Stellen überwunden, bis zum Gipfel bewegt man sich nun fast durchgehend in Serpentinen über schuttbeladene Felsbändern und Geröll.

Tipp: Wer in Lech übernachtet, darf gratis Seilbahn fahren!