Gleirscher Rosskogel - Stubaier Alpen/SellrainStubaier Alpen/Sellrain, Tirol, ÖsterreichHöhe2996 mHöhendifferenz1500 HmSchwierigkeitWanderung - MittelWintertauglichbedingt ExpositionNord (Hüttenzustieg); Südost EinkehrGleirsch-Alm, Pforzheimer Hütte (beide Sommer und Winter)AusgangsortSt.Sigmund/SellrainAufstiegGleirsch-Alm, Pforzheimer Hütte, GleirschjöchlAbstiegs. Aufstieg


Charakteristik

Wem es nichts ausmacht, fast 1500Hm zu gehen und dann nicht einmal eine "3" vor der Höhenangabe zu haben, findet mit dem Gleirscher Roßkogel ein ruhiges, landschaftlich reizvolles Tourenziel, auf dem es sicher stiller ist als am benachbarten, berühmteren Zwieselbacher. Die erste Etappe auf dem Forstweg ist zwar nur mäßig abwechslungsreich, dafür entschädigt aber das schöne Wiesengelände oberhalb der Hütte (viele Murmeles) und vor allem der sehr aussichtsreiche Gratgang oberhalb des Gleirscher Jöchls. Hier wandert man mal auf der Sellrainer, mal auf der Ötztaler Seite gemütlich vor sich hin; nur wenige Stellen erfordern etwas Trittsicherheit. Die Aussicht vom Gipfel ist besser, als man es unter so vielen großen Nachbarn erwarten würde

Beschreibung

Am großen, gebührenpflichtigen Pp. in St.Sigmund beginnt der Fahrweg Richtung Pforzheimer Hütte, dem man zuerst an der Gleirsch-Alm vorbei und dann ein langes Stück ins Gleirsch-Tal hinein folgt bis zum Materiallift der Pforzheimer Hütte (S). Hier überquert man den Bach nach rechts (W) und steigt über ein gutes Serpentinensteiglein hinauf zur weithin sichtbaren Hütte.

Dahinter behält man zunächst die W-Richtung bei, ignoriert die Abzweigung zum Zwieselbacher Roßkogel rechts und wandert weiter entlang des Bächleins nun in SW-Richtung über harmloses Wiesengelände. Die Abzweigung zum Samerschlag lässt man links liegen und steigt nun über ein kurzzeitig recht steil werdendes Steiglein hinauf zum Gleirschjöchl (=Übergang zur Guben-Schweinfurter-Hütte). Dort wendet man sich nach rechts (NW) und folgt dem meist gutmütig breiten Grat über mehrere Aufschwünge und Einsattelungen hinweg. Über einen letzten, etwas steileren Bröselhang erreicht man den Gipfel, dessen kleines Metallkreuzlein erst recht spät erkennbar wird